Integrierte Entwicklung von Produkt- und Unternehmens-architekturen – mehr Transparenz, Effizienz und Zukunftssicherheit für KMU.
Unternehmen entwickeln ihre Produkte und ihre Organisation oft getrennt in unterschiedlichen Modellen, obwohl beide Systeme eng miteinander verflochten sind. Archiblend verfolgt das Ziel, Methoden des Enterprise Architecture Managements (EAM) und des Model Based Systems Engineering (MBSE) integriert zu betrachten, um die Arbeitsorganisation zu optimieren – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Ziel ist es, Unternehmens- und Produktarchitekturen harmonisiert zu entwickeln, Abhängigkeiten transparent sichtbar zu machen und die Effizienz sowie Qualität entlang der Produktentstehung nachhaltig zu steigern.

Vorgehensweise
Zunächst sollen Referenzmodelle der Arbeitsorganisation und typische Abhängigkeitsmuster zwischen Produkt- und Unternehmensarchitektur erarbeitet werden, aus denen wünschenswerte Zukunftsbilder, Rollenprofile und Lösungsmuster abgeleitet werden sollen. Auf dieser Grundlage entsteht ein gemeinsames Metamodell, das durch eine weiterentwickelte Modellierungssprache und KI-gestützte Modellierungsunterstützung in einem entsprechenden Tool praktisch anwendbar wird. Ergänzend werden Change-Management-Maßnahmen, Qualifizierungsformate und Transferkonzepte entwickelt, um die Einführung in Unternehmen zu erleichtern und die Akzeptanz der neuen Methoden zu stärken.

Parallel dazu werden interne Entwicklungsprozesse analysiert, digitalisiert und durch GenAI-Assistenten unterstützt, um Transparenz, Effizienz und Qualität entlang der Produktentstehung nachhaltig zu erhöhen. Zur praktischen Umsetzung soll ein funktionsfähiger Software-Prototyp auf Grundlage des Produktportfolios des BOC Management Office entwickelt sowie durch Beispielmodelle aus den praxisnahen Anwendungsfällen der Anwendungspartner validiert werden.
Weitere Informationen
Mit dem Projektfortschritt werden hier weitere Inhalte, Updates und Ressourcen veröffentlicht.
Projektteam der BOC Group

Kai-Helmut Koll
Projektleiter

Johannes Deckart
Projektkoordinator und Fachberater

Lukas Münch
Entwickler
Förderung
Zuwendung im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft der Arbeit“ als Teil des Forschungsprogramms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ aus dem Bundeshaushalt, Einzelplan 30, Kapitel 04, Titel 68303, Haushaltsjahr 2025, sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union (ESF Plus), Förderperiode 2021-2027
Gesamtkosten: 1.678.839,66 €
Gesamtfördermittel: 1.237.062,10 €

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
6344 Eggenstein-Leopoldshafen
Unsere Projektpartner
Direkte Kontakte für Forschung, Industrie & Umsetzung











