Wo starten? Was priorisieren? Wie einführen? Prozessmanagement in der öffentlichen Verwaltung zwischen Strategie, Technik und Alltag.
Viele Verwaltungen möchten ihre Prozesse digitalisieren und verlässlich steuern. Dabei stossen sie jedoch häufig auf knappe Umsetzungskapazitäten, fehlendes Prozess- und Digitalisierungs-Know-how, hohe Anforderungen und Erwartungen sowie komplexe Zuständigkeiten.
Bei diesem Event kommen Fachleute aus verschiedenen Ebenen der öffentlichen Verwaltung zusammen, vom operativen Prozessmanager bis zur strategischen Führung, um gemeinsam zentrale Fragen zu klären.
Kernfragen, die wir beleuchten:
- Wo anfangen? Wie lassen sich Prozesse priorisieren und strukturieren?
- Wie viel Struktur ist sinnvoll? Wie viel Dokumentation und Kontrolle sind nötig?
- Was ist für eine erfolgreiche Einführung eines BPM-Tools nötig?
- Wie gelingt der Wandel? Wie geht man mit Ängsten und Widerständen bei grossen Projekten um?
- Wie lässt sich Automatisierung pragmatisch denken und umsetzen?
Das erwartet Sie:
- Einblicke aus der Praxis: Vertreter:innen aus Städten und Gemeinden zeigen, wie sie BPM einführen und weiterentwickeln und wo sie an Grenzen stossen.
- Fallbeispiele: vom ersten Prozessmodell über Governance-Strukturen bis hin zur Tool-Integration mit Umsystemen und E-Services.
- Diskussionen auf Augenhöhe: Herausforderungen offen ansprechen, Erfahrungen teilen, gemeinsam weiterdenken.
Ausgewählte Programmpunkte:
→ Prozesse im Fokus: Was Studien und Praxisprojekte im Public Sector zeigen
Erkenntnisse aus Studien und Praxisprojekten, die die Bedeutung der Prozessperspektive im Kontext der digitalen Transformation aufzeigen.
Referat von Alexander Mertes, Leiter Fachstelle Public Performance Management and Digital Transformation und Achim Lang, Leiter Fachstelle Local, Regional & Collaborative Governance beide von der ZHAW School of Management and Law


Alexander Mertes

Achim Lang
→ Vom Anspruch zur Wirkung: Wie BPM die digitale Transformation in Gemeinden wirksam macht
Business Process Management ist mehr als nur Dokumentation. Es ist ein kontinuierlicher Zyklus, der Strategie, Umsetzung und Verbesserung verbindet. Die Gemeinde Thalwil zeigt praxisnah, wie dieser BPM-Zyklus in einer mittelgrossen Gemeinde gelebt wird. Von der Prozessidentifikation über Analyse und organisatorische Verankerung bis zu messbaren Erfolgen. Dabei wird auch auf Rollen, Gremien und Führung sowie auf das eingegangen, was in der Praxis wirklich funktioniert.
Referat von Mario Peverelli, Chief Digital Officer (CDO) und Lesia Birklin, Business Process Managerin beide von der Gemeinde Thalwil


Mario Peverelli

Lesia Birklin
→ Benutzerzentrierter Ansatz für Prozessautomatisierungen
Die meisten Automatisierungsprojekte scheitern nicht an der Technik, sondern an unklaren Anforderungen und der fehlenden Einbindung der Nutzenden. Die Stadtwerke Winterthur zeigt, wie durch strukturierte Analyse, iterative Entwicklung und frühzeitige Beteiligung aller Prozessbeteiligten nachhaltige Automatisierungslösungen entstehen. Konkrete Beispiele, Best Practices und Kennzahlen aus der Praxis der öffentlichen Verwaltung belegen dies.
Referat von Jean-Claude Rühle, Leiter Prozesse und Digitalisierung bei Stadtwerk Winterthur


Jean-Claude Rühle
→ Offene Diskussion: Zwischen Anspruch und Realität – wo steht BPM in der Verwaltung wirklich?
In dieser Abschlussrunde reflektieren wir gemeinsam: Welche Muster zeigen sich in der Praxis? Was funktioniert – und was (noch) nicht? Welche Fragen bleiben offen? Hier ist Raum für offene Stimmen, ehrliche Einblicke und kritische Perspektiven.
Panel mit Referierenden und Teilnehmenden
Für wen ist dieser Event?
Für alle, die in der öffentlichen Verwaltung mit Prozessen zu tun haben – sei es operativ (z. B. Prozessmanager:innen), strategisch (z. B. CDOs, Projektleitende Digitalisierung) oder regulatorisch (z. B. Rechtsdienste, IT-Sicherheit).
Wer organisiert diesen Event:
Der Anlass ist eine gemeinsame Veranstaltung der School of Management and Law ZHAW und ADONIS BOC Group (Schweiz).





