Die Luzerner Psychiatrie (Lups) hat sich in einer öffentlichen Ausschreibung für die BOC Group als Partner für ihr künftiges Prozessmanagement entschieden – bei einem Auftragsvolumen von rund 3,25 Millionen Schweizer Franken und einer möglichen Laufzeit von bis zu zehn Jahren.

Unter den fünf eingereichten Angeboten überzeugte BOC Group die Vergabestelle sowohl durch die Qualität ihrer Lösungspräsentation als auch durch ein wirtschaftlich attraktives Angebot. Ausschlaggebend war dabei nicht zuletzt die Erfahrung der BOC Group mit komplexen Prozesslandschaften im Gesundheitswesen sowie die Flexibilität der eigenen Plattform ADONIS.

Eine zentrale Plattform für heterogene Prozesslandschaften

Bislang dokumentiert die Lups ihre Geschäftsprozesse in unterschiedlichen Formaten, von Word über Visio bis Excel. Das erschwert die Pflege, führt zu Redundanzen und Inkonsistenzen und macht eine organisationsweite Zusammenarbeit an Prozessen aufwendig. Mit der Einführung von ADONIS als zentraler Plattform schafft die Lups die Grundlage, um ihre Prozesse künftig mithilfe von integrierten KI-gestützten Funktionen einheitlich zu dokumentieren, zu analysieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Die neue Lösung wird für rund 1.500 Mitarbeitende sowie 25 Prozessverantwortliche eingeführt und als Software-as-a-Service betrieben. Der Auftrag umfasst dabei mehr als die reine Bereitstellung der Software: BOC Group verantwortet auch die Migration der bestehenden Prozessdokumentation, die Schulung der Anwender:innen sowie Wartung und Support im laufenden Betrieb. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant.

Teil einer umfassenden Strategieinitiative

Die Einführung von ADONIS ist eingebettet in „Lups2030“, das strategische Entwicklungsprogramm der Luzerner Psychiatrie zur Weiterentwicklung von Strategie, Prozessen und Organisation. Prozessmanagement wird damit zu einem zentralen Baustein, mit dem die Lups ihre Organisation zukunftsfähig aufstellt.

Der Zuschlag deckt zunächst die Einführung sowie vier Jahre Nutzung ab. Zwei Optionen sehen zudem eine Verlängerung um weitere sechs Jahre sowie zusätzliche Leistungen für künftige Anpassungen und Erweiterungen vor – die Gesamtlaufzeit der Partnerschaft kann sich damit auf bis zu zehn Jahre erstrecken.

Mit diesem Projekt unterstreicht die BOC Group ihre Position als verlässliche Partnerin für Organisationen, die Prozessmanagement nicht nur einführen, sondern langfristig als festen Bestandteil ihrer Unternehmenssteuerung etablieren wollen.

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